Gesundheit und Wohlergehen

Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.

Die Gesundheit und das Wohlergehen unserer BewohnerInnen und MitarbeiterInnen steht in der NEUE HEIMAT TIROL seit jeher im Mittelpunkt.

Gesundes Bauen und Wohnen für unsere KundInnen hat bei der NEUE HEIMAT TIROL einen hohen Stellenwert. Unsere Gebäude werden mit besonders schadstoffarmen Materialen errichtet und bieten dadurch eine sehr gute Innenraumluftqualität. Dies wird durch regelmäßige, von unabhängigen Laboren durchgeführte, VOC-Tests (flüchtige organische Verbindungen) vor der Übergabe unserer Wohnbauten nachgewiesen. Zusätzlich versorgen unsere, mit modernster Komfortlüftung ausgestatteten, Wohngebäude die BewohnerInnen auch im Winter ohne Komforteinbußen mit konstant frischer Luft. Dies mit sehr positiven Effekten nicht nur für Allergiker oder an durch Feinstaub oder Verkehrslärm vorbelasteten Standorten.

Auch unsere Außenräume und technischen Anlagen erfüllen hohe Ansprüche für die große Diversität unserer BewohnerInnen. Gut ausgestattete Spiel- und Aufenthaltsplätze im Freien, als auch die konsequente Nachrüstung von Liftanlagen in Bestandsbauten fördern und ermöglichen ein gesundes Leben unserer BewohnerInnen bis ins hohe Alter. Die Errichtung von kommunalen Einrichtungen wie Seniorenheime, Schulen, Kindergärten sowie Gemeinezentren mit Räumen zur Begegnung und integrierten Arztpraxen komplettieren unser Selbstverständnis, ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters bestmöglich zu unterstützen.

Um dies alles bestmöglich umsetzen zu können sind gesunde und motivierte MitarbeiterInnen die wesentliche Grundvoraussetzung. Daher unterstützen wir innerbetriebliche Aktionen wie die „Gesunde Jause“ und regelmäßige gemeinschaftliche Gesundheitsvorsorgemaßnahmen. Weiterbildungsevents für eine verbesserte innerbetriebliche Kommunikation leisten einen wichtigen Betrag um zB. Stress am Arbeitsplatz zu verhindern und die Verbindung mit unseren KundInnen nachhaltig zu verbessern. Die Einhaltung und regelmäßige Überprüfung aller notwendigen Arbeitsschutzmaßnahmen stellt dabei nur die Basis dar.

Bezahlbare und saubere Energie

Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und moderner Energie für alle sichern.

Dauerhaft leistbares Wohnen bedeutet für die NEUE HEIMAT TIROL auch einen Zugang zu dauerhaft leistbarer, nachhaltiger und krisensicherer Energieversorgung sicherzustellen. Dies wird nur durch die Errichtung höchst energieeffizienter, also extrem energiesparender, Gebäude überhaupt möglich.

Die sauberste und günstigste Energie ist jene die gar nicht erst benötigt wird! Diesem Grundgedanken folgend, stellt der Passivhaus-Standard seit über 12 Jahren den gewählten Energieeffizienzstandard der NEUE HEIMAT TIROL dar. Das Passivhaus geht dabei weit über die geltenden Richtlinien der nationalen Gesetzgebung hinaus und erfüllt bereits jetzt die Anforderungen der Europäischen Union.
Das Grundprinzip des Effizienzstandards Passivhaus sorgt nun sogar dafür, dass diese höchst energieeffizienten und wohngesunden Gebäude schon heute beinahe zu 100% lokal und erneuerbar versorgt werden können. Seit 2015 gibt es daher für dieses Versorgungskonzept die neue Gebäudeklasse „Passivhaus PLUS“. Die NEUE HEIMAT TIROL wurde 2015 mit Österreichs erster, zertifizierter Passivhaus PLUS Wohnanlage in Innsbruck wieder ihrer Pionierrolle gerecht. In beinahe logischer Konsequenz entsteht daher nun in Rum bei Innsbruck das aktuell, weltweit größte Passivhaus PLUS Wohnquartier. Mit der Planung einer Wohnanlage ohne Heizung auf 1.300 Hm in Navis wird die NEUE HEIMAT TIROL ein weiteres Mal ihrer Vorreiterrolle nicht nur in Sachen Energieeffizienz gerecht.

Um nicht nur den ökologischen Ansatz, sondern auch die Betriebskosten und die Wirtschaftlichkeit dieser Maßnahmen optimal berücksichtigen zu können, ist es notwendig den Eigenverbrauch der erneuerbar erzeugten Energie im Gebäude zu maximieren. Dabei ist unterschiedlich zu betrachten, ob ein Mieterstrommodell (externer Contractor/Energieversorger) gewählt wurde oder eine Eigenfinanzierung möglich ist. Diese Einflussgrößen werden in der Projektentwicklung eines jeden NEUE HEIMAT TIROL Passivhaus PLUS bereits von Beginn an mitkalkuliert.
Das klare Ziel der NEUEN HEIMAT TIROL ist es, sowohl die Bestandsbauten als auch den Neubau konform mit der Tirol 2050 energieautonom Initiative so rasch als möglich klimaneutral und lokal erneuerbar zu versorgen. Die NHT strebt daher danach, bei jedem Neubau im Passivhaus-Standard das ökonomische und ökologische Maximum an erneuerbarer Energie, zB. in Form einer Photovoltaikanlage in Kombination mit einem optimal darauf abgestimmten haustechnischen Gesamtkonzept, vorzugsweise bereits auf Quartiersebene gedacht und geplant, zu realisieren.

Die Bewusstseinsbildung, als eines der wesentlichen zentralen Elemente einer Tiroler Nachhaltigkeits-Strategie, ist auch aus unserer Sicht höchst effizient einsetzbar. Deshalb hat die NEUE HEIMAT TIROL proaktiv das Forschungsprojekt „Speak Smart!“, gemeinsam mit Energie Tirol und der Stadt Innsbruck, initiiert um die Selbstkompetenz unserer BewohnerInnen im Bereich des nachhaltigen Handelns und der optimalen Nutzung, der durch die NEUE HEIMAT TIROL beigestellten höchst energieeffizienten Gebäude, im Sinne eines optimalen Zugangs zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und moderner Energie zu forcieren.

Nachhaltige Städte und Gemeinden

Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten.

Als gemeinnütziger Wohnbauträger und somit als einer der Hauptakteure für eine nachhaltige Stadtentwicklung haben wir uns das Ziel gesetzt, Projekte mit gesellschaftlichem Mehrwert zu schaffen. Angefangen von leistbarem Wohnen bis zu einer optimalen Integration von unterschiedlichen gewerblichen Nutzungen in einem Wohngebäude mithilfe einer modernen und flexiblen Infrastruktur stellen folgende Punkte weitere konkrete Maßnahmen dar:

Als aktiver Forschungspartner in mehreren Smart City-Projekten des Klima- und Energiefonds (Bundesministerium) beschäftigen wir uns schon heute mit den wichtigen Fragen der Zukunft. „Smartes Denken“ unserer BewohnerInnen und eine „Smarte Kommunikation“ unseres Hauses sind die Grundvoraussetzung für künftige „Smart Cities“.
Das NHT-Pilotprojekt „Workshops für nachhaltiges Wohnen“ diskutiert in regelmäßigen Abständen drängende Fragen mit ExpertInnen, Vertretern der Politik und den Bauschaffenden in Tirol.

Zum Schutz und zur Wahrung des regionalen Kultur- und Naturerbes wird ua. besonderer Wert auf den sensiblen Umgang mit gewachsenen Dorfstrukturen und unseren Südtiroler Siedlungen sowie generell Bedacht auf minimierte Bodenversiegelung und dabei maximaler Nutzflächendichte bei Neubauprojekten gelegt. Das „Reconstructing“ unserer bestehenden Südtiroler-Siedlungen und die Entwicklung unserer Neubauprojekte werden vom Gedanken der nachhaltigen und energieeffizienten Planung, vom Architekturwettbewerb bis hin zur Ausführung und dem späteren Betrieb, geleitet.

Regelmäßige Infrastrukturinvestitionen wie die Integration von Arztpraxen und Nahversorgern sowie die optimale Einbindung des öffentlichen Verkehrs in unsere Wohnanlagen stützen diese Maßnahmen zusätzlich. Dass dies nicht etwa mit hohen Kosten, sondern sogar mit der Möglichkeit der Errichtung von bezahlbarem Wohnraum in 5€-Wohnen Projekten verbunden ist, hat die NHT dabei als österreichweiter Pionier bereits vielfach unter Beweis gestellt.
Es versteht sich von selbst, dass auch diese sehr kosteneffizienten Gebäude, wie alle anderen, in energieeffizienter Passivhausbauweise errichtet werden.
Gelebte soziale Nachhaltigkeit, durch flexibel nutzbare Gemeinschaftsräume und Gemeinschaftsflächen sowie gemeinsam nutzbare Grünflachen in Form attraktiver Spielplätze, Blumenbeete aber auch integrierter Hoch- und Gemüsebeete, unterstützten unsere Quartiere dabei, inklusiv, sicher, zukunftsfähig und nachhaltig zu sein.

Um dies alles bestmöglich umsetzen zu können, stellen gut aus- und weitergebildete MitarbeiterInnen ein wichtiges Fundament dar. Als familienfreundliches Unternehmen mit ua. flexibler Arbeitszeit und gerechter Entlohnung sowie der Möglichkeit von Dienst- bzw. Dienstnehmerwohnungen ist es für die NEUE HEIMAT TIROL selbstverständlich, auch ein optimaler Arbeitsplatz für Menschen mit Beeinträchtigung zu sein.

Maßnahmen zum Klimaschutz

Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen.

Eine wesentliche Funktion erfüllt der gemeinnützige Wohnbausektor Österreichs auch im Rahmen der weltweit diskutierten Klimaschutz-Strategie, also der Erfüllung des sogenannten Kyoto-Zieles.

Dem Wohnbau kommt im Klimaschutz auf nationaler und regionaler Ebene eine besondere Bedeutung zu. Beim Neubau oder der Sanierung eines Gebäudes werden Entscheidungen über den Energieverbrauch und die lokalen Schadstoffemissionen der nächsten Jahrzehnte getroffen. Deshalb hat sich die NEUE HEIMAT TIROL bereits 2012 dazu entschieden, den weltweit angewandten und am besten validierten Gebäude-Effizienzstandard „Passivhaus“ im Neubau als Mindeststandard umzusetzen. Wir haben seither bereits mehr als 5000 Wohnungen im Passivhaus Standard fertiggestellt. Ca. 800 Passivhauswohnungen befinden sich aktuell in Bau und rund 700 weitere Passivhauswohnungen sind in Planung. Die NEUE HEIMAT TIROL gilt daher nun, gemessen an ihrer Geschäftsgröße, als Europas größter Passivhausbauer und als einer der energieeffizientesten Bauträger Österreichs.

Für die Erreichung der nationalen Klimaschutzziele und dem Programm „Tirol 2050 energieautonom“, werden nun aber künftig auch mindestens die Passivhausklassen Plus & Premium (Netto-Null und Plus-Energie), welche eng mit der Erzeugung erneuerbarer Energie am Gebäude verknüpft sind, umzusetzen sein. In logischer Konsequenz entsteht daher nun in Rum bei Innsbruck aktuell das weltweit größte Passivhaus PLUS Quartier der NEUE HEIMAT TIROL.

Unser Fazit daher: Die Energiewende schaffen – mit höchsteffizienten Gebäuden die nicht nur Energie verbrauchen, sondern auch selbst erzeugen!

Der Passivhaus PLUS-Standard erfüllt nebenbei als erster deklarierter Effizienzstandard die Anforderungen der Europäischen Union an „Nearly Zero Energy Buildings“ (NZEB). Die Richtlinie der EU ist seit 2019 für öffentliche Gebäude in Kraft und gilt für alle anderen Gebäude seit Januar 2021. Gemeinden und Städte die mit uns ihre Gebäude kostenoptimal und dabei enkeltauglich bauen sind also bereits jetzt auf der sicheren Seite.

Ganz im Zeichen unseres eigenverantwortlichen Handelns, blickt die NEUE HEIMAT TIROL dabei aber auch über die Tiroler Landesgrenzen hinaus und unterstützt zB. die klimaaktiv Initiative des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Innovation und Technologie.
Unsere aktuell 111 klimaaktiv deklarierten Gebäude unterstreichen den verantwortungsvollen Umgang der NEUE HEIMAT TIROL am Bausektor und damit die hohe Verlässlichkeit für Tirols Gemeinden und deren Umweltagenden.

Durch die ambitioniert gewählten Energieeffizienzmaßnahmen und eine Umrüstung unserer zentralen Heizanlagen setzen wir aber auch im Bereich der Sanierung einen klaren Akzent für die geplante Dekarbonisierung und den Ausstieg aus fossilen Energieträgern bis 2030. Wir unterstützen die Tiroler Gemeinden und Städte dabei aktiv die Sanierungsrate bei Gebäuden von derzeit ca. 1,33% auf die bekanntermaßen notwendigen 3% zu erhöhen. Dies kombinieren wir naheliegend mit ökoBezahlnomisch wie ökologisch optimierter Nachverdichtung des Wohnraumes.

In den vorliegenden Energie-Szenarien zum Programm „Tirol 2050 energieautonom“ ist absehbar, dass der EnerPHit Passivhaus-Sanierungsstandard in Kombination mit erneuerbaren Energieträgern als künftiger Sanierungsstandard für die Erreichung der Klimaschutzziele festzulegen ist. Dies wurde in den aktuellsten Studien des Landes Tirol sogar bereits genauso bilanziert! Auch hier ist die NEUE HEIMAT TIROL wieder Tirol-weiter Pionier. Im Rahmen des EU Projektes „Sinfonia“ wurden durch die NEUE HEIMAT TIROL bereits über 60.000m² Nutzfläche erfolgreich im EnerPHit Passivhaus-Sanierungsstandard umgesetzt.