Kundinnen und Kunden

Unsere soziale Funktion als Errichter und Verwalter von Wohnungen ist durch besondere Rücksichtnahme auf Familien, wirtschaftlich Schwächere sowie ältere MitbürgerInnen gekennzeichnet.


Unbefristete Mietverträge


Unsere Mieterinnen und Mieter erhalten in der Regel unbefristete Mietverträge mit Kündigungs- und Preisschutz. Das bedeutet, dass sich rund 35.000 Tirolerinnen und Tiroler in über 15.800 NHT-Mietwohnungen nicht um ihr Wohnrecht sorgen müssen. Jedes Jahr kommen ca. 1.100 Bewohnerinnen und Bewohner dazu. Sie besiedeln die von uns neu errichteten Wohnungen oder Bestandswohnungen als »Nachnutzer«. Die NHT ist ein wirksamer »Sicherheitsanker« für viele Bewohnerinnen und Bewohner.

Die finanzielle Eintrittsschwelle für Mieterinnen und Mieter halten wir bei Bezug der Wohnung niedrig. Damit ermöglichen wir einkommensschwächeren Personen einen leistbaren Wohnstart. Es fallen keine Maklergebühren an. Barleistungen wie Kautionen oder Finanzierungsbeiträge betragen in der Regel bis maximal € 25 je m² Wohnnutzfläche.

Miete nach Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz


77 Prozent unseres Mietwohnbestandes (ca. 12.000 Wohnungen) vermieten wir im Sinne des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes zur WGG-Miete und somit unter dem Richtwert und weit unter dem Marktpreis. Dies gilt vor allem für Wohnungen, bei denen nach ca. 40 Jahren die Bank und Wohnbauförderungsdarlehen abbezahlt sind.

Beispiel: 50 mBestandswohnung in einem zentralbeheizten Wohnblock in Innsbruck, inkl. Tiefgaragenabstellplatz, Erstbezug 1975

Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag € 2,13/Nutz-m2 € 106,50
WGG Grundmiete € 1,87/Nutz-m2 € 93,50
Betriebs- und Verwaltungskosten € 1,60/Nutz-m2 € 80,00
Heizkosten € 0,41/Nutz-m2 € 20,50
Nettomiete   € 300,50
Umsatzsteuer   € 32,10
Bruttomiete   € 332,60

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Kunden kennzahlen

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Kunden kennzahlen

Kundinnen und Kunden:

ca. 45.000 Personen

Ø Wohnungsgröße:

70 m2 und drei Zimmer
64 % der Wohnungen haben drei und mehr Zimmer und sind damit familientauglich
36 % sind von der Größe her typische Single- oder Paarwohnungen

Ø Heizkosten (ohne Warmwasser) bei zentralbeheizten Wohnungen:

€ 0,39 je Monat und Nutzquadratmeter -
 das entspricht einem Preisniveau wie in den 1970er Jahren

Ø Betriebskosten:

€ 1,79 je Monat und Nutzquadratmeter

Mietpreise

  • Ø Bruttomiete inkl. KFZ-Stellplatz: € 8,76 je Nutzquadratmeter
  • Ø Nettokaltmiete ohne KFZ-Stellplatz nach Bezirken - siehe Tabelle
Bezirk
  • Imst
  • Innsbruck Land
  • Innsbruck Stadt
  • Kitzbühel
  • Kufstein
  • Landeck
  • Lienz
  • Reutte
  • Schwaz
Immobilienspiegel der
WKO €/m²
  • 8,03
  • 9,15
  • 11,85
  • 9,73
  • 9,72
  • 6,70
  • 8,71
  • 4,75
  • 8,58
NEUE HEIMAT TIROL
€/m²
  • 4,84
  • 4,74
  • 4,80
  • 4,40
  • 4,41
  • 4,65
  • 3,65
  • 4,85
  • 4,48

Die Mieten der NEUE HEIMAT TIROL liegen im Durchschnitt rund 50% unter den Mieten des Immobilienpreisspiegels der WKO.

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Kunden kommunikation

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Kunden kommunikation

Kommunikation mit Kundinnen und Kunden


Ganz nach dem Motto „mitn Red‘n kemmen die Leit zomm“, werden die Kundinnen und Kunden der NEUEN HEIMAT TIROL bestmöglich betreut. Die NEUE HEIMAT TIROL bietet den Kundinnen und Kunden mehrere Möglichkeiten, um mit den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Kontakt zu treten:

Kontakt:
NEUEN HEIMAT TIROL
Gumppstraße 47
6020 Innsbruck
Tel:  +43 (0)512 3330
E-Mail: nhtirol@nht.co.at

Parteienverkehr und telefonische Erreichbarkeit:
Montag bis Donnerstag: 08.30 – 12.00 Uhr, 14.00 – 16.00 Uhr
Freitag: 08.30 – 12.00 Uhr

NHT Kunden­center

nht-meinkonto.at


Um eine kundengerechte Kommunikation zu ermöglichen, sind klare und kurze Kommunikationswege von Bedeutung. Die Online-Serviceplattform www.nht-meinkonto.at der NEUEN HEIMAT TIROL ist mit einem umfassenden Serviceangebot ausgestattet. Im Mittelpunkt steht die Bereitstellung aller relevanten Dokumente (zB Jahresabrechnungen, diverse Formulare, Finanzamtsbestätigungen, etc.), welche die Mieterinnen und Mieter benötigen, um ihre Anliegen schnellstmöglich erledigen zu können.

Mit einem Ticketsystem können von unseren Kundinnen und Kunden Anliegen erstellt werden, die dann direkt bei der zuständigen Hausverwalterin/beim zuständigen Hausverwalter landen. Darüber hinaus können Dokumente ganz unbürokratisch und direkt mit dem Mobiltelefon fotografiert und anschließend zur Bearbeitung hochgeladen werden. Bei Fragen rund um nht-meinkonto.at stehen selbstverständlich die Mitarbeiterinnen des Kundencenters für Auskünfte zur Verfügung. Dadurch sollen für die Bestandsnehmerinnen und Bestandsnehmer Abläufe optimiert werden und eine einfache Kommunikationsaufnahme mit den Mitabeiterinnen und Mitarbeitern der NEUE HEIMAT TIROL gewährleistet werden.

Download unseres Kundenportal-Folders

Erklärvideo – Die Jahresabrechnung


Bis spätestens 30. Juni eines jeden Jahres erhalten unserer Bewohnerinnen und Bewohner die Jahresabrechnung, welche die Abrechnung der Betriebskosten, der Heizkosten und des Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrags des Vorjahres beinhaltet. 

Da sich erfahrungsgemäß Fragen zur Jahresabrechnung ergeben, haben wir als Service für unsere Kundinnen und Kunden in einem Erklärvideo die wichtigsten Fragen zur Jahresabrechnung kompakt zusammengefasst und benutzerfreundlich beantwortet.

Folgende Fragen werden im Video beantwortet:

  • Was ist die Jahresabrechnung?
  • Wann wird die Jahresabrechnung versendet?
  • Was beinhaltet die Jahresabrechnung?
  • Was sind Betriebskosten?
  • Was sind Heizkosten?
  • Wie kommt eine Gutschrift zustande?
  • Wie wird eine Gutschrift ausbezahlt?
  • Wie kommt eine Nachzahlung zustande?
  • Wie wird eine Nachzahlung bezahlt? (zB Dauerauftrag, Lastschrift)
  • Wer muss die Nachzahlung bezahlen und wer erhält eine Gutschrift?
  • Was sind Instandhaltungskosten?

 

Beschwerdemanagement


Wir sind ständig bemüht, unseren Service zu verbessern und Beschwerden und Anliegen unserer Bewohnerinnen und Bewohner möglichst zeitnah zu bearbeiten.

Über ein Ticketsystem werden alle Beschwerden und Anliegen erfasst und direkt dem zuständigen Hausverwalter/der zuständigen Hausverwalterin zugewiesen. Mehrere Beschwerden zum selben Beschwerdefall können so effizient bearbeitet werden.

„Beschwerderanking“: (Beschwerden und Mehrfachbeschwerden)

  • Falschparker
  • Gegenstände im Allgemeinbereich 
  • Mehrfachbeschwerden
  • Lärm
  • Stiegenhausreinigung
  • Außenanlagen


Im Jahr 2021 wurden über unser Ticketsystem insgesamt 15.865 Tickets erfasst (Beschwerden und Anliegen). Davon wurden insgesamt 14.129 Tickets erledigt, 9.332 Tickets (66,05%) innerhalb von drei Tagen.

Offene Tickets betreffen Versicherungsfälle, Beschwerden, Gewährleistungen oder größere Instandhaltungsmaßnahme und benötigen daher eine längere Bearbeitungszeit.

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Hausverwaltung & Hausbetreuung

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Hausverwaltung & Hausbetreuung

Hausverwaltung und -betreuung


Im Jahr 2021 wurden von der NEUEN HEIMAT TIROL 573 Mietwohnungen und 70 Eigentumswohnungen fertiggestellt. Per 31.12.2021 verwaltet die NHT insgesamt 20.157 Wohnungen, davon 15.812 Mietwohnungen und 4.345 Eigentumswohnungen.

"In Summe (Wohnungen, Geschäftslokale, Parkplätze, Garagenabstellplätze) werden 41.838 Einheiten von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der NEUEN HEIMAT TIROL verwaltet und betreut."

Prok. DI (FH) Heidi Geisler, Geschäftsbereichsleitung Hausverwaltung

Insgesamt hat die NHT seit ihrer Gründung 20.842 Wohnungen errichtet.

Der Wohnungsbestand wird auch weiterhin rasch anwachsen. Für das Jahr 2022 ist der Baubeginn von 642 Wohneinheiten geplant.
Dem gegenüber stehen Auflösungen und Abrisse von Wohnungen in Südtiroler Siedlungen. In Summe ist der verwaltete Wohnungsbestand in den letzten fünf Jahren im Durchschnitt um 1,9% gestiegen.

22 Hausbetreuer und eine Hausbetreuerin kümmern sich um Miet- und Eigentumswohnanlagen mit 12.562 Wohnungen in den Bezirken Innsbruck-Stadt, Innsbruck-Land, Schwaz, Kufstein und Kitzbühel. Wohnanlagen in den anderen Bezirken werden von Firmen und seltener von freien Dienstnehmern und Selbstbetreuung betreut.

Gütezeichen Hausverwaltung


Die NEUE HEIMAT TIROL trägt seit 2010 das Gütezeichen für Hausverwaltungen, das von der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Qualität verliehen wird. Wir sind sehr stolz, dass wir als erstes Unternehmen in Tirol damit ausgezeichnet wurden.

Das Gütezeichen, für dessen Erreichung alle gesetzlichen Grundlagen erfüllt werden müssen und das einer strengen externen Kontrolle unterliegt, signalisiert Bewohnerinnen und Bewohnern der von der NHT verwalteten Einheiten, dass ihre Hausverwaltung höchste Qualitätsstandards einhält und ein verlässlicher Partner ist.

Im Anforderungskatalog, der für die Zertifizierung erfüllt werden muss, spielen vor allem 

  • nachvollziehbare, transparente Betriebskostenabrechnungen
  • regelmäßige externe Prüfung des Unternehmens
  • sichere treuhändische Verwaltung der Instandhaltungsgelder der Wohnungseigentümer
  • Ersparnis unnötiger Kosten durch Prüf- und Präventivmaßnahmen


eine bedeutende Rolle.

Die Einhaltung der Kriterien für das Austria Gütezeichen für Hausverwaltungen wird jährlich von der ÖQA überprüft, alle drei Jahre wird das Gütezeichen neu verliehen. Die letzte Überprüfung und Neu-Verleihung erfolgte im Jänner 2022.

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Wohnen für SeniorInnen & beeinträchtigte Personen

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Wohnen für SeniorInnen & beeinträchtigte Personen

Soziale Verantwortung für unsere Kundinnen und Kunden


WOHNEN für Menschen mit Beeinträchtigung und ältere Personen

"Die NHT hat in der „NHT-Konvention – seniorengerechtes Hausverwalten“ Grundsätze für Wohnungsumbauten und Instandhaltungsmaßnahmen in den allgemein zugänglichen Bereichen und Außenanlagen festgelegt."

DI Mag. Markus Pollo, kaufmännischer Geschäftsführer

Insbesondere bei Neubauten gehen wir auf die Bedürfnisse und Wünsche der künftigen Mieterinnen und Mieter ein und versuchen, individuelle Lösungen für deren Anliegen zu finden. So werden seit 2006 Neubauten weitestgehend barrierefrei geplant und errichtet.

Besonders beeinträchtigte und ältere Personen haben oft einen Wohnbedarf, der nicht dem Standard entspricht. In diesem Zusammenhang ergeben sich Themen wie barrierefreie Wohnungen, behindertengerechte Gestaltung von Wohnräumen (zB Haltegriffe im Badezimmer) und Adaptierungen der Ausstattung. Gemeinsam mit den Gemeinden wird eine Bedarfserhebung durchgeführt und wenn notwendig werden barrierefreie bautechnische Maßnahmen geplant und umgesetzt.

So wurden durch den nachträglichen Einbau von 94 Liften in Bestandsbauten nun fast alle Häuser, die neben dem Erdgeschoß mindestens drei weitere Stockwerke aufweisen, mit Liftanlagen erschlossen.

Rutschhemmende Böden, Geländer-Erhöhung am Balkon
Ausreichende Beleuchtung in den Stiegenhäusern, helle Böden und Wände
Doppelter Handlauf
Fluchtwegs- und Notbeleuchtung
Treppen- bzw. Stiegenmarkierung
Ausstattung der Sanitärräume mit Haltegriffen
Versperrbare Fensterbeschläge im Erdgeschoß

NHT Konvention: Seniorengerechtes Wohnen und Hausverwalten


Für bestehenden Bautengruppen hat die NHT Maßnahmen festgelegt, welche den Alltag älterer aber auch beeinträchtigter Personen erleichtern sollen.

Maßnahmenkatalog:

1. Einzelfälle

Bei Anlassfällen stimmt der/die jeweilige HausverwalterIn mit der Gemeinde ab, ob behindertengerechte Wohnungen frei sind bzw. welche baulichen Maßnahmen notwendig sind, um eine Wohnung zu adaptieren. Die Informationen über die Adaptierung werden auch an die betreffende Gemeinde weitergegeben.

2. Instandhaltung Wohnungsumbauten

Wenn ein entsprechendes Gewerk mit baulichen Maßnahmen in einer Wohnung beauftragt ist, sind zusätzlich noch nachfolgende Maßnahmen durchzuführen:

  • Neue, einbruchsichere Wohnungseingangstüren
  • Einbau von einbruchhemmenden Mehrfachverriegelungen bei Wohnungseingangstüren
  • Versperrbare Fensterbeschläge im Erdgeschoß
  • Angleichen des Fußbodenniveaus und Ausstattung mi Streiftüren (Entfall von Stolperschwellen)
  • Rutschhemmende Böden (PVC und Parkett); keine Fliesen in Vorräumen
  • Türverbreiterungen
  • Anschlag der Badezimmertür wenn möglich nach außen
  • FI-Schalter für die gesamte Wohnung und ausreichend Auslässe für geordnete Beleuchtungsmontage
  • Beseitigung von Stolperstellen auf dem Balkon: Ausgleich des Niveaus mit Rost und Keil sowie Geländer-Erhöhung
  • Elektrische Türöffner bei individuellem Bedarf

3. Instandhaltung generell

Die nachfolgenden Maßnahmen sind durchzuführen, wenn das jeweilige Gewerk für die laufende Instandhaltung beauftragt wird:


3.1. Wohnungen

  • Ausstattung der Sanitärräume mit Haltegriffen
  • Lichtschalter unmittelbar in der Nähe der Türen und in einer Höhe von 1,10 m über Fußbodenniveau


3.2. Stiegenhäuser

  • Ausreichende Beleuchtung der Hauszugänge
  • Rutschhemmende Böden
  • Helle Böden und Wände
  • Ausreichende Beleuchtung in den Stiegenhäusern
  • Einbau von zusätzlichen Handläufen bei Stiegenbreiten über 1,2m
  • Handläufe: doppelte Handläufe sind im Neubau Standard, in Bestandsgebäuden sollen diese z.B. in Verbindung mit Malerarbeiten nachgerüstet werden (in den Südtiroler Häusern ist dies aufgrund der schmalen Stiegenhäuser nicht überall möglich)
  • Nachrüsten von Fluchtwegs- und Notbeleuchtungen
  • Markierung von Teppen bzw. Stiegen


3.3. Türen

  • Einstellen der Türen bzw. Tausch der Griffe von schwer zu öffnenden Türen


3.4.  Tiefgaragen

  • Erhaltung bzw. Verbesserung der Beleuchtung aus Sicherheitsgründen
  • Ausmalen der Tiefgaragen (helle Farben oder gut sichtbare Signalfarben)
  • Behindertengerechte Stellplätze ausweisen


3.5. Außenanlagen

  • Beseitigung von Stolperfallen
  • Ständige Außenbeleuchtung in der Nacht
  • Verstärktes Augenmerk auf gefährliche Stellen im Winter

Die Hausverwaltung ist darüber hinaus angehalten, bei KundInnenanfragen direkt an die dafür zuständige Stelle (z.B. Wohnbauförderung, Sozialsprengel, ISD, Gemeinde etc.) zu verweisen.

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Instandhaltung und Wohnungssanierung

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Instandhaltung und Wohnungssanierung

Großinstandhaltung


Seit Jahrzehnten legen wir großen Wert auf umfangreiche, laufende Instandhaltung und Verbesserung der bestehenden Bausubstanz unserer Wohnanlagen. Um eine rechtzeitige Instandhaltung zu gewährleisten, finanziert die NHT viele Investitionen vor. Im Jahr 2021 betrugen die Instandhaltungsinvestitionen € 12,3 Mio.

Vor Sanierung: Wohnanlage Oswald-Redlich-Straße, Innsbruck
Nach Sanierung: Oswald-Redlich-Straße, Innsbruck
Vor Sanierung: Brucknerstraße, Innsbruck
Nach Sanierung: Brucknerstraße, Innsbruck
Vor Sanierung: Franzosenhäuser, Innsbruck
Nach Sanierung: Franzosenhäuser, Innsbruck

Sanierung vor Neuvermietung


In Tirol sind wir Vorreiter bei der Sanierung von Wohnungsbestand vor einer Neuvermietung. Die Nachmieterinnen und -mieter können in eine neuwertige Wohnung einziehen ohne zusätzliche  Renovierungskosten zu tragen. Dafür haben wir im Jahr 2021 11,2 Mio Euro investiert.

Bad vor Sanierung
Bad nach Sanierung
Wohnungsflur vor Sanierung
Wohnungsflur nach Sanierung
Zimmer vor Sanierung
Zimmer nach Sanierung
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Delogierungs prävention

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Delogierungs prävention

Gelebte soziale Verantwortung

"Unsere Delogierungprävention stößt auf fruchtbaren Boden. Im Jahr 2021 ist es uns gelungen, von 256 drohenden Delogierungen 238 abzuwenden."

Prok. Dr. Daniel Köll, MSc, Geschäftsbereichsleitung Recht & Verkauf

Es zeichnet unser Unternehmen aus, dass wir leistbaren Wohnraum für die Tirolerinnen und Tiroler in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden zur Verfügung stellen.

Unsere Mieterinnen und Mieter erhalten in der Regel unbefristete Mietverträge mit Kündigungs- und Preisschutz. Das bedeutet, dass sich rund 35.000 Tirolerinnen und Tiroler in über 15.800 NHT-Mietwohnungen nicht um ihr Wohnrecht sorgen müssen.

Jedes Jahr kommen ca. 1.100 Bewohnerinnen und Bewohner dazu. Sie besiedeln die von uns neu errichteten Wohnungen oder Bestandswohnungen als »Nachnutzer«. Die NHT ist ein wirksamer »Sicherheitsanker« für viele Bewohnerinnen und Bewohner.

Damit dies so bleibt und unsere Kundinnen und Kunden ihr „Dach über dem Kopf“ behalten können, haben wir mit unserer „Delogierungsprävention“ ein Sicherheitsnetz aufgebaut. Nach Möglichkeit versucht die NHT mit den Betroffenen eine Ratenvereinbarung zu treffen und Delogierungen nach Möglichkeit zu vermeiden. Wir treten in vorzeitigen Dialog mit den Mieterinnen und Mietern und zeigen ihnen die finanziellen Hilfsangebote der diversen Einrichtungen und Behörden auf, mit welchen wir im ständigen Austausch stehen.

Gerade in schwierigen Zeiten wie der Corona Pandemie hat das eigene Zuhause eine neue Bedeutung erfahren. Wir unternehmen alle Anstrengungen, damit es ein Zuhause bleiben kann.